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eat&style 2021 – Von Herausforderungen, Flexibilität und einem positiven Ausblick

Es ist still geworden.

Still um Präsenz-Veranstaltungen allgemein, still um das Messegeschehen und auch still um die eat&style. Doch was bedeutet dies genau? Sitzen wir alle still zu Hause und hoffen, dass alles doch irgendwann besser werden wird? Oder packen wir alle unsere Taschen und versuchen der Situation zu entfliehen? Weit gefehlt! Wir arbeiten umso mehr daran, einen unvergesslichen Veranstaltungsherbst auf die Beine zu stellen. Gerne möchten wir euch heute auf eine kleine Reise durch die turbulente Zeit der Messeveranstalter in der aktuellen Situation mitnehmen.

Ein kleines Stauts-Update der Reise der eat&style

Es ist bereits Juli – in nur drei Monaten starten unsere eat&style Flagship-Events. Es ist entsprechend verständlich, dass die Ungeduld wächst und „doch so langsam mal Klarheit herrschen müsste“. Doch genau hier liegt die Schwierigkeit. Es ist heute noch nicht absehbar, was in mehreren Monaten möglich sein wird und ob eine Veranstaltung wie wir sie uns vorstellen überhaupt durchgeführt werden kann. Hinzu kommen noch die Herausforderungen der Food-Branche: Events in diesem Bereich leben vom Austausch, vom Riechen, vom Schmecken und vom Probieren. Unsere eat&style Flagship-Events sind bekannt als Erlebnis für alle Sinne. Diese Charakteristika sind für uns ein wichtiger Fokus der Veranstaltung und vor allem für euch als Besuchende ein wichtiger Mehrwert. Wie wäre ein solches Event mit Abstandspflicht, Trennwänden, vorgegebenen Laufwegen und unter Umständen Maskenpflicht in gewohnter eat&style Manier möglich? Insbesondere die Tatsache der emotionalen Güter führt entsprechend zu einer zunehmenden Komplexität.

Fragen über Fragen

Doch auch andere Faktoren erfordern ein hohes Maß an Flexibilität. Konnten wir in der Vergangenheit recht unkompliziert eine beliebige Location mit einer ansprechenden Standplanung skizzieren so stellen sich auch hier dieses Jahr viele Fragen: Welche Abstandsregeln müssen eingehalten werden? Wie dich dürfen Aussteller nebeneinander platziert werden? Benötigen wir einen ausladenden Eingangsbereich, in dem unter Umständen auch direkt eine Möglichkeit zum Testen integriert werden kann? Wo müssen wie Hygienestationen beachtet werden?

Natürlich spielt dieses Jahr auch die Anreise eine besondere Rolle. Möglichst zentral gelegen sollte eine Location sein, um bestenfalls direkt mit dem eigenen Fahrrad anreisen zu können. Doch welche Alternativen liegen im Fokus? Der eigene PKW, der in der Umweltbilanz wesentlich schlechter abschneidet als der ÖPNV, aber dafür Sicherheit vor einer Ansteckung bietet? Oder doch eher der Shuttle-Service, der hier einen Kompromiss bildet, jedoch dazu führt, dass immer viele Besuchende auf einen Schlag ankommen, was einem geregelten Einlass entgegenwirkt? Natürlich möchten wir euch den höchstmöglichen Komfort bieten und auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, auf der anderen Seite steht die Sicherheit an erster Stelle, sodass ein gewisser Trade-Off hier unerlässlich ist.

Neben der Location steht selbstverständlich auch das Thema Tickets besonders im Vordergrund. Können wir Eintrittskarten so flexibel wie in der Vergangenheit gestalten oder wird eine Verteilung von festgelegten Zeitfenstern notwendig? Müssen Tickets bereits vorab gekauft werden oder ist ein Verkauf vor Ort gestattet? Auf all diese Fragen gibt es momentan noch keine Antwort, sodass bei uns gerade zahlreiche Diagramme und Skizzen nach dem Motto „Was wäre, wenn…“ entstehen. Und als wäre dies nicht schon herausfordernd genug, darf natürlich auch die Akquise der Partner nicht in Vergessenheit geraten. Können wir es verantworten, dass unser Partner quer durch Deutschland oder sogar die Republik reisen, um bei der Veranstaltung live vor Ort zu sein? Und wie überzeugen wir Partner aktuell überhaupt davon, Teil eines Live-Events zu werden, wo doch die Ungewissheiten so groß sind?

Positiv gestimmt geht es weiter

Diese und weitere Fragen beschäftigen und Tag für Tag. Es ist eine unglaublich nervenaufreibende, aber auf der anderen Seite auch spannende Phase, bei der wir alle an unsere Grenzen kommen, jedoch auch oft zusammen lachen und uns in Gelassenheit üben. Viele de genannten Problemstellungen lassen sich aktuell noch nicht final beantworten – denn es sind und bleiben momentan schnelllebige und besondere Zeiten.

Hinsichtlich der weiteren Entwicklungen halten wir euch natürlich auf unserer Website und auch via Newsletter auf dem Laufenden! Wir geben unser Bestes ein fantastisches Event zu verwirklichen und freuen uns, dass wir nach einem Jahr Zwangspause die eat&style dieses Jahr endlich wieder live und vor Ort stattfinden lassen!

Bis dahin: Bleibt motiviert, haltet durch und bleibt vor allem gesund!